Montag, 21. Dezember 2015

Wie weit sind wir elitär gediehen ?


Damals, es ist ungefähr 26 Jahre lang her, flogen ich und mein damaliger Lebensgefährte in Richtung Norden. Es gab dort etwas zu erledigen für ihn.
Wir hatten Bordmusik, und es lief ein damals gerade veröffentlichter Titel, der uns beiden Zuhörern die Tränen herabrinnen liess. Besonders da wir daran denken mussten, dass die allgemeine Haltung jene war, dass wir alle nicht die ganze Welt retten könnten. Afrika wurde weitgehend fallen gelassen.
Für den Rest der Welt - und vor allem für jene, die immer als Retter hochgepuscht wurden - sollten dann alle gleich werden dürfen - gleich arm.

Wie verlogen das alles war und ist können wir heute sehen - auch an der Migrantenpolitik. Und, vor allem an der Innenpolitik auf allen Ebenen.

Den Armen wird nach wie vor nicht geholfen. Das abgehobene und elitäre Gerede darüber ist noch schlimmer geworden.

Hier das Lied:

BOTSWANNA [sic]
John Stewart

Oh, I live in California. I can look out at the ocean
On the silver blue Pacific. It is always there to see,
But I'm so busy working that I don't have time to see it,
But it's the knowing that it's there that means lot to me.

And it makes it hard, when I close my eyes,
When I can see the pictures taken at Botswanna—
The pictures of the children with the flies in their eyes.

And those with all the money, they are having nervous breakdowns,
And they're always taking pills to make them feel the otherwise.
Well, how could I ever stumble or complain that things aren't going right?
How could I ever fail to see rainbows in the skies?

And it makes it hard, when I close my eyes,
Because I can see the pictures taken at Botswanna—
The pictures of the children with the flies in their eyes.

Oh, faith it is a fire, and it's fanned by the winds of thanks.
I am worried of our numbers, and I'm worried of our ranks,
As we fire up the Porsches, fighting to survive,
And we look for valet parking out on Rodeo Drive.

And it makes it hard. I wonder if God cries
When he sees the pictures taken at Botswanna—
The pictures of the children with the flies in their eyes.

And I'm not my brother's keeper, for I do not have the power,
As if part of some great game that they play on the other side;
Because it's all I can do to just keep myself together.
Still, I see the faces in the blue Pacific tide.

And it makes it hard, when I close my eyes,
And I can see the pictures taken at Botswanna—
The pictures of the children with the flies in their eyes.

Is it not for us to wonder? Is it not for us to question?
Is it not for us to cry out? This cannot be denied;
For we are but a family without walls, but we have waters,
And every face you see, it is you and it is I.

And it makes it hard, when you close your eyes,
And you can see the pictures taken at Botswanna—
The pictures of the children, yeah, the pictures of the children
With the flies in their eyes.

[Recorded by John Stewart on "Punch the Big Guy," 1987.]

 https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=4576777888539066831#editor/target=post;postID=2883681938663710908

Und hier ist es auf You Tube:

https://www.youtube.com/watch?v=nS0KT4hJO1E



Montag, 5. Januar 2015

Die SPD lobt sich selber


Auch wenn der SPD die Scheisse bis zum Halse stehen würde, könnte sie das nie zugeben. Doch diese Partei ist Teil der grossen Koalition, hat Einiges aus ihrem Programm - wenn auch verstümmelt - durchgesetzt, und platzt nun fast vor Selbstgefälligkeit.
Immer wieder wird auch betont, dass Hartz IV nur eine Übergangsituation sein soll. Die Menschen sollen in Arbeit gebracht werden, und heraus aus dem Nötigungssystem Hartz IV. Dass das an den Menschen, die es trifft, total vorbei geht zu einem grossen Teil wird nicht wahrgenommen.

Alles ist prima, und die Zukunft wird noch enger, wird angedeutet. Aber, das macht nichts, wir gestalten ja, sagt die SPD. Wenn diese Gestaltung der Zukunft dann auch so aussieht, wie die Vergangenheit, werden sich noch mehr Menschen den Strick nehmen.
Die Frage ist: Wo hat die SPD denn gestaltet - für die Menschen? Das Bisschen Mindestlohn, wegen dem sie sich jetzt so aufbläht?

Wo hat die SPD für die arbeitenden Menschen denn für mehr Freiheit in der Arbeitszeitgestaltung gesorgt? Nirgends, es war noch Frau von der Leyen, die beschloss, dass Arbeitnehmer ihre Handys nach Feierabend ausschalten können - und auch die Laptops. Von der SPD war zu diesem Thema nirgendwo etwas zu vernehmen. Das läßt befürchten, dass die Zukunft mit deren Arbeitszeitgestaltung grausam wird. Macht ja nichts, das Land hat ja Kitas und Altersheime - und soeben wurde dafür gesorgt, dass Arbeitnehmer einige Zeit frei nehmen können, bis sie ihre alten Angehörigen irgendwo verstaut haben.

Und, immer noch sollen Unterschiede betont werden zwischen Menschen, die versicherungspflichtig beschäftigt waren, und jenen, die angeblich nichts gearbeiet haben. Was wissen Politiker von jenem Leben, das für andere gelebt wird, - und das eben in der Versicherungspflicht nicht unbedingt auftaucht? Pflege von Verwanden zum Beispiel. Das war früher - vor Pflegeversicherung, etc., - noch ganz anders als jetzt. Jene Menschen, die das Aufziehen ihrer Kinder nicht den Menschenversuchen des Staates überlassen wollen, werden sowieso bestraft. Auch Behinderte werden nicht berüücksichtigt, geschweige denn auch nur einmal erwähnt in diesem Zusammenhang.

Es würde noch mehr geben, das aufzuzählen wäre. Allerdings sind die meisten Grausamkeiten schon bekannt. Abgeschafft wurden sie nicht, denn angeblich werden diese gebraucht - auch dann, wenn sie Folter für die davon gequälten Menschen sind.

Hier nun der Link zu der Schande einer reichen Nation, die sich selber für ihre Quälereien lobt:

http://www.sueddeutsche.de/politik/gabriel-und-nahles-zur-agenda-die-fragen-von-morgen-1.2290494